Ordinationsjubiläum von Jutta Dahl

Jutta Dahl feiert goldenes Ordinationsjubiläum

Pastorin Jutta Dahl, die Frau des früheren Beller und Leidenecker Gemeindepfarrers Karl- August Dahl, konnte im Dezember ihr 50-jähriges Ordinationsjubiläum feiern. Superintendent Markus Risch gratulierte ihr dazu im Namen des Kirchenkreises Simmern- Trarbach. Jutta Dahl war 1971 im Kirchenkreis Essen zum Dienst an Wort und Sakrament berufen worden. 

Pastorin Jutta Dahl

Damals war es eigentlich üblich, dass ordinierte Theologinnen, die als Pfarrerinnen einer Gemeinde tätig sein wollten, nach ihrer Heirat ausscheiden mussten. Es galt für sie noch das Zölibatsgebot. Jutta und 

August Dahl, die im Dezember auch ihre Goldene Hochzeit feiern konnten, gehörten zu den ersten Theologinnen und Theologen in der Rheinischen Kirche, die dieses Gebot durchbrachen. Sie wurde ordiniert und in ihre erste Pfarrstelle eingeführt, eine Woche später wurde geheiratet. Wie Jutta Dahl selbst sagt, wurde sie notgedrungen im Amt belassen, da sie als Seelsorgerin gebraucht wurde. Denn in der Gemeinde waren von fünf Pfarrstellen nur drei besetzt. 

Die Kirchengemeinde Zehn Türme gratuliert Jutta Dahl ganz herzlich zu ihrem Ordinationsjubiläum und gratuliert Jutta und August Dahl ebenso herzlich zu ihrer Goldenen Hochzeit. 

Festgottesdienst auf der Waldeck

Festgottesdienst auf der Burg Waldeck.

Kirchengemeinde feiert Festgottesdienst auf der Burg Waldeck

Die Burg Waldeck, sie hat für die evangelische Kirchengemeinde Zehn Türme eine besondere Bedeutung. Hier wurde möglicherweise vor 470 Jahren, als die Burgherren lutherisch waren, der erste evangelische Gottesdienst auf dem Gebiet der heutigen Kirchengemeinde Zehn Türme gefeiert. Und daran wurde mit einem Festgottesdienst erinnert.

„Jesus Christus gibt die Kraft für Neuaufbrüche, aus denen Gutes entstehen kann“, meinte Superintendent Markus Risch in seiner Predigt. Auch 1551, als hier vielleicht der erste evangelische Gottesdienst gefeiert wurde, sei dies sicher so gewesen. Manche hätten sich möglicherweise darüber sehr aufgeregt, andere hätten begeistert reagiert. Doch es sei auch ein Aufbruch zu spüren gewesen, war sich der Superintendent sicher. Die Kirchengemeinde Zehn Türme sei für ihn ein gutes Beispiel für einen solchen Aufbruch. 

„Hier ist ein neues Haus zusammengewachsen“, so Markus Risch. Und auch in Corona-Zeiten sei Neues entstanden. „Hier gab es ein breites Angebot an Gottesdiensten, Einladungen an die Menschen zu Andacht und Gebet. Und daraus kann Gutes entstehen“, so der Superintendent. Im Petrusbrief sei vom Eckstein die Rede, der Leben schaffe. „Dies spielt auf Jesus Christus an, sein Leben und Sterben, aber auch, dass er uns das ewige Leben schenkt“, machte Markus Risch deutlich. 

Und wenn so, wie jetzt in Corona-Zeiten, auch in einer gedrückten Stimmung neues Leben entstehe, dann mache das Mut, weiter zu bauen. „So kommt Leben in altes Gemäuer. Aber Jesus Christus bleibt der Eckstein. Er bleibt Boden, Ziel und Hoffnung für alle Zeit“, betonte der Superintendent. 

Festgottesdienst auf der Burg Waldeck.

„Es ist doch schön, endlich mal wieder in einem so großen Rahmen zusammen zu singen, zu beten, auf Gottes Wort hören und darüber nachzudenken“, freute sich Pfarrerin Frauke Flöth-Paulus. Und es sei gut, mit einem solchen Festgottesdienst auch an den ersten evangelischen Gottesdienst vor 470 Jahren im Gemeindegebiet zu erinnern. Doch in diesem Gottesdienst gehe es auch um die Leitung der Gemeinde, fügte die Pfarrerin hinzu. Und so wurden auf der Burg Waldeck die bereits im Frühjahr 2020 ausgeschiedenen Presbyterinnen und Presbyter von Pfarrerin Ortrun Hillebrand, der derzeitigen Vorsitzenden des Presbyteriums, verabschiedet und ihnen für ihren Dienst gedankt. Gleichzeitig wurden aber auch die bei der Wahl 2020 neu gewählten Mitglieder der Gemeindeleitung eingeführt. Corona hatte beides bisher verhindert. 

Und im Anschluss an den Gottesdienst, der musikalisch vom Posaunenchor Kastellaun-Uhler mitgestaltet wurde, saßen die vielen Besucherinnen und Besucher noch lange bei Kaffee und Kuchen beisammen, nutzten die Gelegenheit zu Gesprächen und genossen die Herbstsonne und das schöne Wetter. Viele Jahre lang hatte die ehemalige Kirchengemeinde Gödenroth-Heyweiler, die heute in der Kirchengemeinde Zehn Türme aufgegangen ist, hier auf der Burg Waldeck jährliche Familiengottesdienste gefeiert. Und vielleicht ist dieser Festgottesdienst auf dem Burggelände ein Anlass für die Kirchengemeinde Zehn Türme, diese Tradition ihrer Vorgängergemeinde nun auch wieder aufzugreifen. 

Festgottesdienst auf der Burg Waldeck

Kirchengemeinde erinnert auf Burg Waldeck an ihre Wurzeln

30. September 2021 – Die Burg Waldeck hat für die Kirchengemeinde Zehn Türme eine besondere Bedeutung. Denn hier wurde möglicherweise 1551, also vor 470 Jahren, der erste evangelische Gottesdienst im Bereich der heutigen Kirchengemeinde gefeiert. Mit einem Festgottesdienst auf dem Burggelände will die Kirchengemeinde am 10. Oktober um 15 Uhr daran erinnern.

Die Burg Waldeck bildete gemeinsam mit den Dörfern Dorweiler, Mannebach und Korweiler in der Zeit der Reformation eine kleine reichsunmittelbare Herrschaft im Besitz der Freiherren Boos von Waldeck. Viele Quellen sprechen davon, dass die Boos von Waldeck sich von 1551 bis 1600 zum lutherischen Glauben bekannten. Ein Visitationsbericht aus dem Jahr 1569 über das Landkapitel Zell im Bistum Trier, zu dem die Pfarrei Mannebach-Waldeck gehörte, spricht von einem Burgkaplan Bernhard, der „häretisch und abtrünnig“ sei und von der Burgkapelle St. Barbara widerrechtlich Besitz genommen habe. Ein Zeichen dafür, dass die Burgbewohner der neuen Lehre anhingen und dass der Kaplan evangelische Gottesdienste in der Kapelle feierte. 

Die Burgruine Waldeck. Hier wurde möglicherweise vor 470 Jahren der erste evangelische Gottesdienst gefeiert.

Die Pfarrei Mannebach-Waldeck, zu der neben den drei Dörfern der Herrschaft noch das Dorf Uhler gehörte, scheint aber katholisch geblieben zu sein, im Visitationsprotokoll gibt es jedenfalls keinen Hinweis darauf, dass hier die Reformation eingeführt wurde. Allerdings werden die Sendschöffen von Uhler, also die Personen, die damals die Kirchenzucht ausübten und ein wenig mit heutigen Presbytern verglichen werden können, auch hier schon als „Häretiker“ bezeichnet, was darauf schließen lässt, dass in Uhler unter dem Einfluss der benachbarten Grafschaft Sponheim, zu der deren Einwohner gehörten, die Reformation bereits eingeführt wurde.

Der Visitationsbericht lässt jedenfalls den Schluss zu, dass die Boos von Waldeck, die sich zwar zum evangelischen Glauben bekannten und deren Burgkaplan evangelischen Gottesdienst auf der Burgkapelle feierte, in ihrer Herrschaft nicht die Reformation durchführten. Da aber in den anderen Kirchen der heutigen Kirchengemeinde Zehn Türme durch die damaligen Landesherren erst 1557 die Reformation eingeführt wurde, könnte dies bedeuten, dass damit auf der Burg Waldeck im Bereich der Kirchengemeinde Zehn Türme hier bereits vor 470 Jahren die ersten evangelischen Gottesdienste gefeiert wurden.

Und daran soll mit einem festlichen Gottesdienst auf dem Burggelände erinnert werden. Die Predigt in diesem Festgottesdienst wird der Superintendent des Kirchenkreises Simmern-Trarbach, Pfarrer Markus Risch, halten. Musikalisch umrahmt wird der Gottesdienst vom Posaunenchor Kastellaun-Uhler. 

Bei diesem Gottesdienst sollen auch die bei der vergangenen Presbyteriumswahl ausgeschiedenen Presbyterinnen und Presbyter verabschiedet werden, außerdem wird eine neue Presbyterin in ihr Amt eingeführt. Im Anschluss an den Gottesdienst wird es auch Kaffee und Kuchen geben.

Der Gottesdienst wird unter den an diesem Tag geltenden Schutzbestimmungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gefeiert. Bei schlechtem Wetter soll der Gottesdienst in der Gemeindehalle in Dommershausen stattfinden.

Horner Kirchenfenster werden saniert

Horner Kirchenfenster werden saniert

28. Mai 2021 – Die evangelische Kirchengemeinde Zehn Türme geht ein weiteres größeres Bauprojekt an: Die Fenster in der evangelischen Kirche in Horn werden saniert. Dabei sollen die Bleiprofile ersetzt und gerissene Scheiben ausgetauscht werden. Für dieses Vorhaben, das vom Presbyterium bereits auf den Weg gebracht wurde, muss die Kirchengemeinde rund 66.000 Euro investieren. 

Die Kirche in Horn

Die Fenster der Kirche in Horn sind schon seit einiger Zeit in einem schlechten Zustand, erforderliche Reparaturen wurden allerdings aus finanziellen Gründen immer wieder aufgeschoben. Doch nun muss eine Sanierung in Angriff genommen werden, damit nicht noch größere Schäden entstehen. 

Die Eisenkonstruktion an den Fenstern stammt wohl noch aus der Bauzeit der Kirche 1780. Die heutige Bleiverglasung wurde 1966 angefertigt, die mundgeblasenen Scheiben sind mit verschieden starken, bewusst gesetzten Bleiprofilen eingefasst und teilweise mit einfacher Konturmalerei versehen. 

Die Ursache für die Schäden an den eigentlich langlebigen Bleiverglasungen liegt in der Wasserrinne im unteren Bereich der Fenster, wo sich Wasser sammelt. Rost und im Winter gefrierendes Wasser zwischen den äußeren Sturmeisen und den Glasscheiben haben hier für ein Reißen der Scheiben gesorgt, die die jetzige Sanierung nötig machen.

Bei der Sanierung sollen daher funktionsfähige Wasserrinnen eingebaut werden. Die Fenster werden ausgebaut und extern restauriert, wobei alle Bleiprofile durch neue ersetzt und gerissene Scheiben ausgetauscht werden. In einem nächsten Schritt sollen die Sturmeisen aufbereitet werden.

Die Kirchengemeinde rechnet mit einer Bauzeit von rund drei Monaten, die Arbeiten sollen noch möglichst Ende Juli beginnen. Die Ortsgemeinde Horn hat der Kirchengemeinde Zehn Türme bereits signalisiert, dass sie dieses Bauprojekt finanziell auch unterstützen wird.

Kirchendacherneuerung Laubach

Dach der evangelischen Kirche in Laubach soll erneuert werden

Die evangelische Kirche in Laubach prägt gemeinsam mit der katholischen Kirche das Bild des Dorfes in der Landschaft. 1858 wurde das Gotteshaus erbaut, nun steht eine größere Renovierung an. Denn nach fast 60 Jahren steht nun eine Erneuerung der Dacheindeckung an. Dabei sollen auch die Dachrinnen sowie die Blitzschutzanlage erneuert werden. Das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Zehn Türme hat den entsprechenden Beschluss mittlerweile gefasst, die Ausschreibungen sind raus. In diesem Jahr soll mit den Arbeiten begonnen werden, bis Oktober alles abgeschlossen sein. 

Die Kirche in Laubach

Rund 125.000 Euro an Investitionskosten sind für dieses Bauvorhaben eingeplant. Keine kleine Summe für die Kirchengemeinde, die dafür aus dem laufenden Haushalt fast 70.000 Euro entnimmt. Darin enthalten sind auch Erlöse aus dem Verkauf des Horner Pfarrhauses sowie bereits seit Jahren in Laubach gesammelte Spenden und Kollekten von immerhin mehr als 22.000 Euro. Weitere 56.000 Euro sollen aus der Instandhaltungsrücklage entnommen werden. Die Ortsgemeinde Laubach hat mittlerweile einen Zuschuss von 10.000 Euro zugesagt, die Volksbank 500 Euro aus dem Gewinnsparen. Und aus der Baubeihilfe des Kirchenkreises erhält die Gemeinde 12.500 Euro.

Die evangelische Kirche in Laubach ist ein spätklassizistischer Saalbau mit romanisierenden Elementen, einem spitzen Turmhelm und einem Satteldach. Der Turmhelm erhielt zuletzt 1959 eine neue Eindeckung in Naturschiefer, Jahre später wurden die Klempnerarbeiten in Kupfer ausgeführt. 1963 erhielt das Kirchenschiff eine neue Eindeckung in Kunstschiefer, die Klempnerarbeiten erfolgten in Zink. In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Reparaturen durchgeführt, es zeigten sich immer wieder undichte Dachstellen. Mittlerweile ist die Deckung durch Verwitterung aufgebläht und mit Moos besetzt, auch die Holzunterkonstruktion ist geschädigt. Große feuchte Stellen im Mauerwerk von Decke und Wänden des Kirchenschiffs sind zudem nicht mehr zu übersehen. Alles Gründe für das Presbyterium, nun eine grundlegende Sanierung anzugehen.

Vorgesehen sind Abbrucharbeiten unter Berücksichtigung des alten Asbestschiefers, der Einbau einer neuen Dachschalung über der vorhandenen und schließlich die neue Dacheindeckung in Naturschiefer. Hinzu kommen Klempnerarbeiten in Kupfer, passend zum Turm, sowie eine Erneuerung der Blitzschutzanlage über dem Kirchenschiff. Die zudem festgestellten Schäden an der Turmeindeckung sollen dabei auch beseitigt werden. Die Baubetreuung liegt in den Händen des Kastellauner Architekten Bernd König.

Kirchengemeinde tritt Seenotrettungsbündnis bei

Kirchengemeinde Zehn Türme tritt Seenotrettungsbündnis bei

Die evangelische Kirchengemeinde Zehn Türme ist dem Seenotrettungsbündnis „United4 Rescue“ beigetreten. Dies beschloss das Presbyterium einstimmig. Die Kirchengemeinde folgt damit einer Aufforderung des Kirchenkreises, die Hilfe für Flüchtlinge im Mittelmeer zu unterstützen. Auch sollen künftig Kollekten für diese Arbeit gesammelt werden.

Der Kirchenkreis Simmern-Trarbach war im Februar dem Seenotrettungsbündnis beigetreten, um so gemeinsam mit vielen anderen kirchlichen und nichtkirchlichen Partnern ein Zeichen zu setzen, dass bei allen flüchtlingspolitischen Debatten nicht aus dem Auge geraten dürfe, dass man Menschen nicht ertrinken lasse. Der Kirchenkreis hatte ebenso die Gemeinden gebeten, zu überlegen, wie auch sie die Arbeit des Seenotrettungsbündnisses unterstützen könnten.

„Auch unsere Gemeinde berührt das Schicksal der Menschen, die vor Krieg, Gewalt, Verfolgung, Armut und Klimawandel fliehen. Und auch in den Dörfern unserer Gemeinde haben viele Flüchtlinge bereits eine neue Heimat gewonnen. Mit dem Beitritt zu dem Seenotrettungsbündnis wollen wir dabei ein weiteres Zeichen setzen“, so Pfarrerin Ortrun Hillebrand, die Vorsitzende des Presbyteriums der Kirchengemeinde Zehn Türme.

Das Bündnis „United4Rescue“ war im Dezember 2019 auf Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland gegründet worden. Auslöser war eine Resolution auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2019 in Dortmund. Mittlerweile gehören dem Bündnis mehr als 500 Organisationen an. Das Schiff „Sea-Watch 4“, das dem Bündnis gehört, ist im Mittelmeer unterwegs, um Menschen aus Seenot zu retten. Am Ende der ersten Mission konnten so bereits mehr als 350 Menschen gerettet werden.

Kirchenrenovierung in Uhler abgeschlossen

Außenrenovierung in Uhler abgeschlossen

Nun strahlt sie wieder in hellem Weiß, die evangelische Kirche in Uhler. In den vergangenen Jahren hatten Wind und Wetter dafür gesorgt, dass sie viel von ihrer früheren Außenfarbe verloren hatte. Doch nach Abschluss der Außenrenovierung erstrahlt das Kirchengebäude in der Ortsmitte des Hunsrückdorfs nun wieder in neuem Glanz.

Bei dieser Außenrenovierung erhielt das Kirchengebäude einen neuen Außenanstrich, daneben wurden aber auch der Blitzschutz erneuert sowie einige Ausbesserungen am Gesims unter dem Turmdach und an den Fensterbänken vorgenommen. Die Arbeiten begannen Mitte April, bereits Anfang des Jahres waren die Aufträge dafür vom Presbyterium vergeben worden. Mitte Juni waren die Malerarbeiten abgeschlossen, auch das Gerüst war wieder abgebaut. Nach kleineren Ausbesserungsarbeiten ist die Renovierung nun beendet.

Ursprünglich waren rund 25.000 Euro für den Außenanstrich und die Renovierungsarbeiten der Kirche veranschlagt. Doch bei den Arbeiten wurden weitere Schäden festgestellt, die dann, da das Gerüst stand, ebenfalls beseitigt wurden. So zeigten sich beispielsweise erhebliche Schäden beim äußeren Blitzschutz, die eine Erneuerung der Ableitung nötig machten. Auch am Gesims unter dem Turmdach wurde festgestellt, dass sich hier Holz gelöst hat, das ergänzt werden musste. Auch die Fensterbänke am Turm wurden erneuert. Hier blieb immer wieder Regenwasser stehen. Und schließlich gab es auch kleinere Ausbesserungen am Dachschiefer. 

Durch diese weiteren Baumaßnahmen erhöhten sich die Bau- und Renovierungskosten am Ende auf fast 34.000 Euro. Unterstützt wurde die Kirchengemeinde Zehn Türme hier aber auch von der Ortsgemeinde Uhler, die für die Außenrenovierung der Kirche einen Zuschuss in Höhe von 5000 Euro bewilligte.

10 Türme, 4 Saiten, 1 Tournee

10 Türme, 4 Saiten, 1 Tournee

Als „Hausband“ der 10 Türme-Gemeinde wollen wir, Schokoladensaite, nun eine Tournee machen. Das Ziel: Im Laufe des Jahres in jedem Kirchturm mindestens einen Gottesdienst musikalisch mitzugestalten. Anschließend gibt es für alle, die noch bleiben wollen, ein bisschen Extraschokolade, sofern möglich.
Gleichzeitig wollen wir ein Video über alle Kirchen drehen, um es dann auf der Gemeindehomepage zu veröffentlichen. Da wären volle Kirchen natürlich wundervoll. Doch keine Sorge, ihr werdet nicht mit Gesicht gegen euren Willen veröffentlicht!

Und wie das echte Fans so machen, dürft ihr uns auch gerne von Kirche zu Kirche hinterherreisen…

Die ersten vier Termine stehen schon:

01.03.2020        9:30 Uhr       in Gödenroth
29.03.2020      10:00 Uhr       in Horn
05.04.2020      11:00 Uhr       in Riegenroth
09.04.2020      19:30 Uhr       in Bubach

Wir freuen uns darauf, euch zu sehen und mit euch gemeinsam zu feiern!

Eure Schokoladensaite

Weltgebetstag der Frauen

Der Weltgebetstag wird weltweit am 06. März 2020 gefeiert. Organisiert von den Frauen im Kirchenkreis Simmern-Trarbach und der evangelischen Frauenhilfe im Rheinland findet er bei uns in der Kirche in  Uhler statt, um 19 Uhr mit anschließendem Zusammensein im Gemeindehaus Uhler

15 Kandidatinnen und Kandidaten für das neue Presbyterium

Am 1. März 2020 werden in der Evangelischen Kirche im Rheinland die Presbyterien der Kirchengemeinden neu bestimmt, so auch in unserer evangelischen Kirchengemeinde Zehn Türme. Doch eine richtige Wahl wird es wohl nicht geben, denn in zwei Wahlbezirken gibt es genauso viele Kandidatinnen und Kandidaten, wie zu wählen sind. Und in einem Wahlbezirk fehlt ein Kandidat.

Im Vorfeld der Fusion hatten sich die Presbyterien darauf verständigt, dass die Kirchengemeinde in drei Wahlbezirke eingeteilt wird, entsprechend der früheren alten Kirchengemeinden. In jedem Wahlbezirk sollten fünf Presbyterinnen oder Presbyter gewählt werden, dazu jeweils eine Mitarbeiterpresbyterin oder ein Mitarbeiterpresbyter. Also maximal 18 Presbyter*innen .

Nach Ablauf der Vorschlagsfrist wurden 14 Kandidatinnen und Kandidaten benannt, auf der Gemeindeversammlung in Laubach wurde noch ein weiterer Kandidat benannt. Danach gab es im Bezirk Gödenroth-Heyweiler-Roth sechs Bewerber, im Bezirk Horn-Laubach-Bubach-Riegenroth fünf Bewerber und im Bezirk Bell-Leideneck-Uhler drei Bewerber. Aus dem Bezirk Gödenroth erklärte sich eine Bewerberin bereit, für den Wahlbezirk Bell zu kandidieren. Dem stimmte das Presbyterium zu. Damit bewerben sich folgende Personen::

Wahlbezirk Gödenroth-Heyweiler-Roth: Margret Gros-Schneider (Roth), Susanne Kukkuk (Heyweiler), Rosel Zillig (Heyweiler), Dieter Bauermann (Gödenroth) und Thomas Schnare (Hollnich).

Wahlbezirk Horn-Laubach-Bubach-Riegenroth: Günter Bauermann (Bubach), Bärbel Henn (Laubach), Mechthild Dix-Lang (Riegenroth), Lothar Klar (Horn) und Sandra Gumm (Horn).

Wahlbezirk Bell-Leideneck-Uhler: Christa Wendling (Uhler), Nicole Konrath (Dorweiler), Gerhard Wagner (Buch) und Marina Mix (Leideneck).

Als Mitarbeiterpresbyter kandidiert im Wahlbezirk Bell-Leideneck-Uhler Dieter Junker (Uhler). In den beiden anderen Wahlbezirken gibt es keine Bewerbungen als Mitarbeiterpresbyter.

Nun muss der Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises entscheiden, ob das Presbyterium damit bereits gewählt ist.                                                         Dieter Junker

Dieter Bauermann
Günter Bauermann
Mechthild Dix-Lang
Margret Groß-Schneide
Sandra Gumm
Bärbel Henn
Dieter Junker
Nicole Konrath
Susanne Kukkuk
Thomas Schnare
Gerhard Wagner
Lothar Klar
Marina Mix
Christa Wendling
Rosel Zillig